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Zustellung eines Briefes oder Paketes als Dienstleistung

Paket Zustellung

Versenden Sie einen Brief oder ein Paket, gehen Sie mit dem Dienstleister einen Dienstleistungsvertrag entsprechend seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein. Dieser Vertrag beinhaltet die Zustellung einer Sendung unter den durch Sie in Auftrag gegebenen Voraussetzungen. Während die Deutsche Post die nationale und internationale Postzustellung im Rahmen ihrer AGB gewährleistet, erfüllen regionale Dienstleister die Zustellung von Briefsendungen im bevorzugt lokalen Bereich. Nur sehr wenige Versanddienstleister übernehmen die nationale und internationale Zustellung von Briefen. Ihr Schwerpunkt liegt bevorzugt auf dem Paketversand. Trotz der hohen Zuverlässigkeit der Postzustellung sind wichtige Punkte zu berücksichtigen. Einer davon ist das Verhalten des Empfängers. Vor allem dann, wenn es um Schriftstücke geht, die Fristen eröffnen oder innerhalb einer vorgegebenen Frist beim Empfänger eingehen müssen.

  • Durch ein Einschreiben kann die Zustellung eines Briefes oder Paketes dokumentiert werden

  • Vor allem bei wichtigen und fristgerechten Sendungen sollte man die Zustellung via Einschreiben dokumentieren lassen

Optionen, um eine Zustellung zuverlässig zu dokumentieren

Vor allem bei wichtigen Fristen ist die korrekte und nachweisbare Zustellung ein unverzichtbares Kriterium. Im Normalfall wird eine Sendung im Rahmen der Zustellung in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen. Dadurch kann der Absender dem Empfänger den Erhalt nicht nachweisen. Diese Situation verhindern Sie mit der Postzustellung per Einschreiben. Im Idealfall entscheiden Sie sich für die Variante „Einschreiben eigenhändig und mit Rückschein“; die für Sie als Absender sicherste Form des Einschreibens, da der Empfänger über das Schreiben in jeder Situation persönlich informiert wird. Das Einschreiben eigenhändig mit Rückschein darf nur vom adressierten Empfänger oder eine durch ihn schriftlich bevollmächtigte Person entgegengenommen werden. Der Absender erhält über den Rückschein die Information, wann genau die Sendung in Empfang genommen wurde.

Der Postzustellungsauftrag zur rechtswirksamen Zustellung

Eine Alternative zum Einschreiben ist die Zustellung über Postzustellungsauftrag. Diese Form der Zustellung wird ausschließlich von Gerichten, Verwaltungsbehörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts in Anspruch genommen. Zu den erfahrensten Dienstleistern in diesem Bereich zählt die Deutsche Post, die vor allem aufgrund ihrer Überregionalität ein wichtiger Partner ist. Aber auch private Dienstleister mit entsprechender Lizenzierung durch die Bundesnetzagentur und einer Entgeltgenehmigung sind seit dem Wegfall des Postmonopols berechtigt, Postzustellungsaufträge durchzuführen. Die Zustellung eines Postzustellungsauftrages wird durch die Vorschriften der Zivilprozessordnung vorgegeben und durch eine öffentliche und vom Zusteller erstellte Urkunde beurkundet. Diese Urkunde wird an den Auftraggeber übermittelt und beinhaltet genaue Details zur Zustellung:

  • Wem wurde die Sendung übergeben

  • Wann wurde die Sendung übergeben

  • Wo erfolgte die Zustellung

  • Unter welchen Umständen wurde das Schriftstück übergeben.

Kann der Postzustellungsauftrag nicht realisiert werden, erfolgt eine Niederlegung des Schriftstückes, die als Zustellung gilt. Die Niederlegung erfolgt in der Postagentur oder beim zuständigen Amtsgericht. Mit dem Datum der Niederlegung beginnen alle Fristen zu laufen.

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