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International verkaufen mit eigenem Shop - Phase III International verkaufen mit eigenem Shop - Phase III>
Coureon Marktanalyse

Der Handel ins Ausland mit Ihrem Shop läuft, die Umsätze sind stabil und Sie möchten Ihre Reichweite weiter ausbauen? In diesem Teil des Leitfadens erfahren Sie mehr dazu. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Shop professionell vermarkten und bewerben, internationale Domains für sich nutzen können und eine bessere Sichtbarkeit bei Suchmaschinen erreichen. Zu einem attraktiven Erscheinungsbild Ihres Shops zählt auch die Sprache, in der die Produktnamen und -beschreibungen verfasst sind. Diese sollten Sie alsbaldmöglich an Ihre internationalen Kunden anpassen.

Der Leitfaden umfasst folgende Phasen:

International verkaufen mit eigenem Shop - Phase I

International verkaufen mit eigenem Shop - Phase II

International verkaufen mit eigenem Shop - Phase III

Übersetzung in die Landessprachen Ihrer Kunden

Besitzen Sie einen eigenen Shop und möchten im Ausland verkaufen, sollte der Shop natürlich in einer Sprache sein, die Ihre Kunden verstehen. Sofern Sie der Landessprache nicht mächtig sind, sollten Sie die Übersetzung auf jeden Fall von einem fachkundigen Übersetzer durchführen lassen. Zunächst mögen Sie vielleicht noch englische Übersetzungen nutzen können. Langfristig sollten Sie aber versuchen, Ihre Texte in die Landessprachen Ihrer Kunden übersetzen zu lassen. Für Ihre Kunden ist die Sprache des Shops zum einen eine Sache des Vertrauens, zum anderen aber auch eine Sache des Komforts. Nicht jeder fühlt sich mit englischen Produktbeschreibungen wohl. Möchten Sie einen seriösen und kompetenten Eindruck hinterlassen, verzichten Sie auf kostenlose Online-Dienste wie Google Translate. Grammatikalische Fehler, Stilblüten und klobige Formulierungen in Produktbeschreibungen machen einen unseriösen Eindruck und schmählern die Kauflust Ihrer Kunden enorm. Für die Übersetzung von Online-Shops gibt es Agenturen (beispielsweise Webinterpret), von denen Sie Preisvorschläge einholen und vergleichen können.

Internationale Domains oder Subdomains

Möchten Sie über Ihren eigenen Shop international verkaufen, ist es für Sie wichtig, dass Ihr Shop im Zielland über Suchmaschinen gut gefunden wird. Wenn Sie sich auf ausgewählte Länder konzentrieren, bietet es sich an, länderspezifische Domains für Ihren Shop einzurichten. Ein Shop mit der Domain www.meinshop.fr würde sich beispielsweise als Domain in Frankreich anbieten (.es für Spanien, .pl für Polen und so weiter). Möchten Sie sich nicht auf wenige Länder festlegen, sondern Ihre Produktpalette der ganzen Welt öffnen, empfiehlt es sich, eine generische Domain (.com, .net, .info) zu wählen. Die länderspezifischen Seiten können Sie dann als Subdomains einrichten (fr.meinshop.com) oder als Unterordner einpflegen (www.meinshop.com/fr). Generische Domains haben den Vorteil, dass alle Suchmaschinentreffer auf eine Domain gebündelt werden, so dass die Seite von Suchmaschinen als qualitativ besonders hochwertig eingestuft wird. Zur Orientierung ist es auch empfehlenswert, die Shops der Konkurrenz einem prüfenden Blick zu unterziehen.

SEO, Ads und Social Media

Im nächsten Schritt sollten Sie sich um die Sichtbarkeit Ihres Online-Shops kümmern. Um Ihre Erreichbarkeit über Suchmaschinen weiter zu steigern, vertiefen Sie Ihr Wissen in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung (SEO), schalten Sie Google-Anzeigen und nutzen Sie die Vorzüge von sozialen Medien wie Facebook. Selbstverständlich sollten all diese Arbeitschritte auf Ihre internationalen Kunden zugeschnitten sein. All das wird Ihrer Seite helfen, ein gutes Ranking bei Suchmaschinen aufzubauen.

Search Engine Optimization (SEO)
Nutzen Sie in Ihren Produktbeschreibungen passende Schlagwörter in der Landessprache Ihrer Zielgruppe, achten Sie darauf, dass die URLs innerhalb Ihres Shops nicht zu lang werden und vermeiden Sie unbedingt doppelten Content, also mehrere Seiten mit gleichem Inhalt. Auch fehlerhafte Links, die zu 404-Fehlern führen, dürfen nicht sein. Dies wird von Suchmaschinen mit schlecheren Rankings für Ihren Shop bestraft.

Search Engine Marketing (SEM)
Für bestimmte Suchbegriffe können Sie auch bezahlte Google-Ads nutzen, um mehr Traffic auf Ihre Seite zu lenken. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass die Kosten dafür je nach Popularität des Begriffs und Klickzahl stark variieren können. Daher sollten Sie das Aufsetzen von AdWords-Kampagnen vor deren Aktivierung gut planen.

Social Media
Möglicherweise haben Sie für Ihren Shop bereits einen Social-Media-Account. Falls noch nicht, sollten Sie einen solchen spätestens jetzt einrichten. Sowohl für Kunden als auch für Suchmaschinen ist eine gut laufende Social-Media-Präsenz ein Indiz für Vertrauenswürdigkeit. Zudem möchten viele Kunden Ihren Freunden auch in den sozialen Medien zeigen, wo sie gern einkaufen. Google verknüpft automatisch Ihre Auftritte in den sozialen Medien mit Ihrer Internetseite und errechnet daraus das Ranking Ihrer Seite. Zudem gibt es auch auf Facebook die Möglichkeit, Beiträge gegen Bezahlung hervorheben zu lassen, was sich positiv auf die Reichweite Ihrer Posts auswirkt.

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